Switbert Lobisser


23. März 1878 in Tiffen
† 1. Oktober 1943 in Klagenfurt

Switbert Lobisser wurde 1878 in Tiffen bei Villach geboren, besuchte das bischöfliche Knabenseminar in Klagenfurt und trat 1899 in das Benediktinerstift St. Paul im Lavanttal ein. Nach zweijährigem Studienaufenthalt in Rom, Priesterweihe in St. Paul, dann 1904-1908 Studium an der Akademie der bildenden Künste in Wien. 1910 bis 1932 Zeichenlehrer im Stiftsgymnasium in St. Paul. Nach der Familiengründung 1932 wieder in den Laienstand entlassen. Aufträge für Fresken in öffentlichen Gebäuden und privaten Räumen, Begeisterung für den Holzschnitt nach Vorbildern aus der Kunstgeschichte, was, neben Gebrauchsgraphik, zu seiner Haupttätigkeit wird. In den 30er Jahren und danach der Inbegriff des Kärntner „Heimatmalers“, außerordentlich beliebt in breiten Bevölkerungsschichten. Lobisser stirbt 1943 am Höhepunkt seiner Popularität im von ihm selbst gebauten und künstlerisch gestalteten Haus unter dem Kreuzbergl in Klagenfurt.