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Große Leute

24 Daniel Eggli „Businessmann“ (auf Pferd) // Hoch zu Ross reitet er dahin. Der Businessman. Über Stock und Stein. Immer weiter in die Weltwirt- schaftskrise hinein. Und kommt nicht weg vom Fleck. Geld regiert die Welt. Ohne Rücksicht auf Verluste. Immer in der Hoffnung auf Gewinn. Und wenn es auch nur noch mehr rote Zahlen sind. MalTrab, mal Galopp. Denn: Geld macht glücklich. So wie die Liebe blind. Reitet unser Businessman also für die eine so geschwind? Eine Lady, die ihn an seinen seltenen regulären Feierabenden anhimmelt mit verzücktem Blick? Seine Lady, die ihn liebt für sein Geld und seine Macht, und – ungeachtet aller aktuellen Sexismus- diskussionen - die Fäden in der Hand hat am An- gelpunkt der Weltgeldmacht? Eines ist klar: Das Wert(e)system steht Kopf. Wer viel verdient, ist gut. Und genau daraus schöpft der Businessman und sein Trojanisches Pferd immer wieder neuen Mut. Es sei denn, er zieht endlich die Zügel an und verzichtet auf einen weiteren Businessplan - mit gekonntem Sliding Stop. Direkt nach Abschluss seines Studiums für Ge- staltung und Kunst an der Hochschule in Zürich wurde Daniel Eggli der Förderpreis für holzbild- hauerische Arbeit mit der Kettensäge verliehen. Diese benutzt er mit demselben Schwung und Elan, wie ihn die Menschen haben, die er in für sie typischen Alltagssituationen porträtiert. In unse- rem Fall seine „Businesspeople“: Geschäftsleute, Banker, Manager, Millionäre. Immer am Puls der Zeit. Aktenkoffer, Smartphone, Financial Times stets griffbereit.Dynamisch und ironisch.Stereotyp und doch individuell. Als Symbol für die heutige Schweiz, in der die Verwaltung von Geld mindes- tens den gleichen Stellenwert hat wie der Roh- stoff, der ihr früher hohe Erträge bot: Holz. Autor Unbekannt, Zeitschrift Raumk (D)

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